Der Linzer Stahlpokal entwickelte sich über die Jahre zu einem fixen Saisonabschluss und ist für viele Teams der Start in den Frühling.

Durch die jahrelange Arbeit der Obmänner der Tornados Linz ist es gelungen das Turnier zu einem Aushängeschild in der Linzer Eishockeywelt zu machen.

Die Location direkt an der Donau in der neu sanierten "Keine Sorgen Eisarena" bietet den optimalen Schauplatz für die 12 Teams welche sich Jahr für Jahr um die den Pokal matchen.

Vom Donaupokal zum Stahlpokal

Legendär war der Donaupokal: Ein Eishockey-Turnier für Hobbymannschaften. Der Veranstalter waren die Eltern des Black Wings-Nachwuchses - allen voran Albert Kapun.

Wir Tornados haben immer gerne den Saisonabschluss auf diese Weise zelebriert. Doch irgendwann schlief der Pokal ein - zu viel Arbeit, zu wenig auf der Haben-Seite. Schade.

Anfang der Nuller-Jahre haben wir im OÖ Eishockey-Verband (OÖEHV) den Vorschlag gemacht, den Donaupokal, diese liebgewonnene Tradition, wiederaufleben zu lassen. Antrag eingebracht, Antrag einstimmig angenommen.

Zwei Mal fungierte der OÖEHV als Veranstalter, wir Tornados haben ehrenamtlich von 7 Uhr früh bis nach Mitternacht gebuddelt. Dann trennten sich unsere Wege. Der Donaupokal wurde endgültig zu Grabe getragen, der Stahlpokal war geboren. Wir Tornados sind seither Veranstalter.

Der Erfolg ist umwerfend. Zwölf Teams treten Jahr für Jahr um die begehrte Auszeichnung an - aus Österreich, der Slowakei, England und Deutschland. Drei Tage wird Eishockey gefeiert.

Das erste Mal (noch unter Verbands-Fittichen) haben wir binnen drei Tagen fünf Fässer Bier (50 Liter) geleert. Bei zweiten Mal waren die fünf Fässer Samstagvormittag ausgetrunken, zu Mittag waren 60 Maurerforellen gegessen. Die Halbe hat übrigens 2 Euro gekostet.

Der Stahlpokal ist jedes Jahr wieder ein Erlebnis - nicht nur für die Spieler, sondern auch für alle, die dort ehrenamtlich arbeiten!

PS.: Seit jeher wird mit den Einnahmen auch Marathon - Verein für muskelkranke Kinder unterstützt.